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Eine Hierarchie (lat. Heilige Ordnung) ist eine klar von oben nach unten gegliederte Ordnung, Herrschaft oder Organisationsstruktur.
Als Muster einer Hierarchie kann die Pyramide angesehen werden. Umgangssprachlich wird eine reine (Herrschafts)hierarchie manchmal auch als Hackordnung bezeichnet.
Beispiele von Hierachien:
- Hierarchie Krankenhaus
- Chefarzt - Oberarzt - Stationsarzt - Assistenzarzt - Arzt im Praktikum
- Hierarchie Militär
- Generalität - Stabsoffizier - Offizier - Unteroffizier - Mannschaften
- Hormonhierarchie der Schilddrüse
- TRH steuert TSH, TSH steuert Schilddrüse, Schilddrüse steuert Körperzellenn
- Hierarchie Leben
- vegetativ (Pflanze, Tier, Mensch)
- seelisch (Tier, Mensch)
- geistig (Mensch)
- ewig (Gott)
- Hierarchie des Seins (jede Ebene setzt die Vorhergehende voraus, ist aber selber etwas völlig Neues)
- Hierarchie in Klassifikationssystemenen
- In der katholischen Kirche gilt die hierarchische Struktur als Wesensmerkmal. Nach katholischem Verständnis hat Christus selbst sie durch die Aussendung und Bevollmächtigung der Apostel der Kirche vorgegeben (auch: Mystischer Leib Christi). Die Kirche konstituiert sich und ihre Wahrheit nach diesem Verständnis nicht demokratisch aus den Teilen, sondern empfängt den Glauben von Gott und gibt ihn weiter wie einen Schatz (sakramental). Zwar haben alle Getauften und Gefirmten - zu denen auch die Bischöfe, Priester und Diakone gehören - Anteil am Allgemeinen Priestertum Christi, doch nicht in unterschiedsloser Gleichheit, sondern im organischen Zusammenwirken. - Früher ergab sich aus dieser Sicht, dass alle innerkirchlichen Entscheidungen ausschließlich von Klerikern getroffen wurden. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil gibt es auf Pfarrei-, Dekanats- und Bistumsebene Gremien der Willensbildung (Pfarrgemeinderat, Dekanatsrat, Diözesanrat), die von Laien geleitet werden. Auch in den bischöflichen Ordinariaten arbeiten Laien an verantwortlicher Stelle mit.

