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Der Begriff Sachsen-Anhaltinischer Dialekt ist kein wissenschaftlicher Begriff.
Mit "Sachsen-Anhaltinischem Dialekt" wird dasjenige Hochdeutsch umschrieben, welches sich in den letzten 50 Jahren von der Südhälfte des heutigen Bundeslandes ausgehend auf dem kompletten Gebiet Sachsen-Anhalts durchsetzte. Es ist geprägt von einer Thüringisch-Sächsischen Aussprache (viele Nasallaute, unbetontes "a" geht in ein offenes "o" über, weiches "ch" wird zu weichem "sch"). Andererseits wurden besonders im Raum Magdeburger Börde und Altmark viele Eigenheiten des Brandenburger Dialektes übernommen (z.B. "zwee" statt "zwei", "kleen" statt "klein", "det" statt "das").
Siehe auch Dialekte in Sachsen-Anhalt

