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Schwäbisch Gmünd ist eine Stadt in Baden-Württemberg. Sie liegt am Fluss Rems etwa 50 km östlich der Landeshauptstadt Stuttgart und gehört zum Ostalbkreis innerhalb der Region Ostwürttemberg. Es leben etwa 62.000 Menschen im Stadtkern und ihren 10 Ortsteilen. Schwäbisch Gmünd ist damit nach Aalen die zweitgrößte Stadt des Ostalbkreises. Sie hat den Status einer Großen Kreisstadt und war bis zur Kreisreform zum 1. Januar 1973 Kreisstadt eines eigenen Landkreises (Schwäbisch Gmünd; KFZ-Kennzeichen GD).
Die ersten Siedlungsspuren reichen bis ins 2. Jahrhundert n. Chr. zurück, als sich römische Soldaten zur Sicherung des nahegelegenen Limes ansiedelten. Diese blieben dort, bis im 3. Jahrhundert die Alemannen die Grenzanlagen überrannten und sich in den von den Römern verlassenen Gebieten niederließen.
Zum ersten Mal wurde der Name Gamundias im 9. Jahrhundert in einer Urkunde des Pariser Klosters Saint Denis erwähnt, zu dessen Besitzungen das Gebiet vermutlich zu dieser Zeit gehörte.
Die prägendste Periode für Gmünd war die Zeit der Staufer. Ihre Spuren können noch heute in der ältesten Stauferstadt gefunden werden.
Im 17. Jahrhundert siedelte sich das auch heute noch stark vertretene Gold- und Silberhandwerk an.
Heute sind die in Schwäbisch Gmünd vorherrschenden Wirtschaftszweige Automobilzulieferung, Designbüros und Schmuckhandwerk.
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